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31.03.2012 Übung im Sägewerk Maresch

Realistisches Übungsszenario mit 12 Feuerwehren

Im Rahmen einer Abschnittsübung für die Feuerwehren des Abschnitts Retz arbeitete die Brandschutzgruppe der Holzindustrie Maresch GmbH ein durchaus realistisches Übungsszenario aus. Einer der größten Sägewerksbetriebe im Bezirk Hollabrunn mit rund 140 Mitarbeitern und 750.000 Festmeter Jahreseinschnitt bot für die 12 alarmierten Feuerwehren ein ideales Übungsszenario. Übungsannahme war ein Brandausbruch in der Sägezubringung und Vermessung. Durch starken Wind hat sich der Brand bereits weiter über die Linck-Spanerlinie, in der jeder Stamm optimal für das Sägen gedreht wird, bis hin zum Hackschnitzel- und Sägespänebunker ausgebreitet. Mehrere Personen werden im verrauchten Werksgelände vermisst und mussten geborgen werden. Die Schnittholzsortierung und Paketierungsbereiche und das Rundholzlager sind durch Wasserschleier und Einsatz von Strahlrohren vor Feuer und Funkenflug zu schützen.

Dies stellte die Einsatzleitung vor eine große Herausforderung. Galt es doch mehr als 15 Fahrzeuge und 115 Einsatzkräfte zu koordinieren und die jeweiligen Aufgaben zu verteilen. Mehr als 25 Atemschutzgeräteträger wurden bei Brandbekämpfung und Personenbergung eingesetzt. Mitglieder der Brandschutztruppe des Sägewerks unterstützten die Einsatzkräfte bei der Orientierung im weitläufigen Firmengelände. Besonders erschwerend waren der starke Wind und die schwierige Wasserversorgung.

Nach dem Übungsende nach rund 2 Stunden dankten Firmenleitung und die Führungskräfte der Feuerwehr den vielen Freiwilligen für den engagierten Einsatz. So konnten durch diese Übung sowohl viele positive Erfahrungen während des Einsatzgeschehens gemacht werden als auch entsprechendes Optimierungspotenzial aufgezeigt werden. So waren sich alle Beteiligten an der Übung sicher, bei einem möglichen Einsatz besser vorbereitet zu sein, wohl aber in der Hoffnung, dass dieser nie eintreten möge.

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