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28.12.2010 Ausbildungsprüfung Löscheinsatz

Stufe Gold erfolgreich abgelegt

Nach mehrwöchiger Vorbereitung war es am Dienstag, den 28. Dezember 2010 endlich soweit. Zwei Gruppen in der Leistungsstufe Gold und eine Gruppe in der Stufe Silber stellten dem Prüferteam Hauptprüfer BI Hannes Holzer von der freiwilligen Feuerwehr Stetten (Bezirk Korneuburg), BI Andreas Kisser (FF Ziersdorf), HBI Herbert Schmalzbauer (FF Waitzendorf) und OBI Ernst Brandstötter FF Obritz) das Erlernte unter Beweis.

2 Gruppen in Gold, 1 Gruppe in Silber

  • Erste Gruppe Gold
    Christian Lehninger, Roman Hofbauer, Wolfgang Sturm, Markus Kiesling, Gerhard Lutzer, Herbert Kurzreiter, Rene Fasching, Alexandra Weiss, Christian Plank
  • Zweite Gruppe Gold
    Manfred Kiesling, Johannes Rotter, Franz Löscher, Wolfgang Binder, Mario Gratsch und die Ergänzungsteilnehmer Herbert Kurzreiter, Rene Fasching, Christian Plank, Roman Hofbauer
  • Stufe Silber
    Johannes Mader, Klaus Wiklicky, Stefan Kiesling, Lukas Wammerl, Thomas Krottendorfer (Stufe Bronze), Martin Seher (Stufe Bronze) und die Ergänzungsteilnehmer Christian Lehninger, Wolfgang Sturm und Wolfgang Binder


Die verdienten Abzeichen wurden nach Abschluss aller Prüfungen im Beisein unseres Bürgermeisters Karl Heilinger, Bezirkskommandant OBR Johann Thürr, Bezirkskommandantstellvertreter BR Reinhard Scheichenberger, Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Johann Kurzreiter und Abschnittsfeuerwehrkommandantstellvertreter ABI Richard Hirsch in der Fahrzeughalle übergeben.

Kurze Darstellung der Prüfung

Die Ausbildungsprüfung Löscheinsatz stellt eine wertvolle Bereicherung der Ausbildungsschiene dar. Es wird nicht Wert auf das Erreichen von Bestzeiten gelegt, es geht vielmehr darum, dass die Teilnehmer eine exakte Leistung mit dem eigenen Fahrzeug und dem eigenen Gerät erbringen.

Die Ausbildungsprüfung verlangt von den Teilnehmern ein sehr umfassendes Fachwissen. Kenntnisse der Fahrzeugbeladung mit Anwendungsmöglichkeiten der einzelnen Ausrüstungsgegenstände zählen ebenso zu den Schwerpunkten der Ausbildungsprüfung wie auch Erste Hilfe (Notfallcheck, stabile Seitenlage, Rautekgriff). Darüber hinaus müssen die Teilnehmer der Ausbildungsprüfung verschiedene Knoten und deren Anwendungsmöglichkeiten kennen. Vom Feuerwehrfunker werden zusätzlich noch Kenntnisse von der Ausrücke- bis zur Einrückemeldung sowie Einsatzsofortmeldung gefordert. Der Einsatzmaschinist wiederum zeigt die Trockensaug- und Dichtheitsprobe. Der Gruppenkommandant muss einige einsatztaktische Regeln und verschiedene Kennzeichnungen von gefährlichen Stoffen kennen. Danach gilt es die Gefahren am Einsatzort zu erkennen, den Gefahrenbereich abzusichern, eine Zubring- bzw. Löschleitung aufzubauen und einen simulierten Brand mittels umluftunabhängigem Atemschutz zu löschen. Abschließend muss eine Einsatzsofortmeldung mittels Selektivruf an die Bezirksalarmzentrale abgesetzt werden.

Die angetretenen Gruppen bewältigten diese Prüfung innerhalb der vorgegebenen Zeit, welche 8 - 12 Minuten betrug, souverän.

Fotos